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Farbpsychologie

Verschiedene Grüntöne ...

vielfältige Assoziationen.

Die Farbe Grün suggeriert Natur, Wachstum, Üppigkeit, Ruhe, Hoffnung.
Je nach Farbnuance kann sich diese Assoziation stark ändern.


Farbnuancen

Je dunkler der Grünton, desto kälter und passiver ist die Wirkung.

Screenshot (Thumbnail) der Webseite www.morgenpost.berlin1.de Auf der Beispielwebseite zieht sich der dunkle Grünton der Naviagtionsfläche optisch zurück. Er unterstützt so die Strahlkraft der neutralen, weißen Schriftfarbe der Menüpunkte.
Dieses Prinzip wird durch die Wahl von Orange als Hover-Effekt für die Menüpunkte konsequent fortgeführt.
Beispiel:Der folgende externe Link öffnet neues Browser-Fenster! www.morgenpost.berlin1.de



Ein leicht mit Gelb aufgehelltes Grün wirkt wärmer, freundlicher und jugendlich.

Screenshot (Thumbnail) der Webseite www.wdr.de/tv/ardheim Der kräftige Grünton assoziiert Aktivität, Frische und drängt sich optisch in den Vordergrund. Der beigefarbene Hintergrund des Content-Bereichs der Beispielwebseite wirkt hingegen passiv und dezent, so dass ein harmonischer Gesamteindruck erzeugt wird.
Beispiel:Der folgende externe Link öffnet neues Browser-Fenster! www.wdr.de/tv/ardheim.




Wird Grün mit Weiß aufgehellt, ist die Wirkung synthetisch.

Screenshot (Thumbnail) der Webseite www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart So wird hier zum Thema Garten nicht Natur, Wachstum, Üppigkeit suggeriert, sondern durch die Wahl von aufgehellten Grüntönen in Kombination mit Pastelltönen Sachlichkeit, Seriösität. Einzig die Verwendung eines Minttones in der Farbkombination verleiht dem Ganzen Frische.
Beispiel:Der folgende externe Link öffnet neues Browser-Fenster! www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart

Ähnlich ist die Assoziation, wenn Grün mit Schwarz gemischt wird. Der erzeugte Olivton assoziiert nicht mehr Frische wie ein gesättigtes Grün. Ein Mintgrün hingegen wirkt, wegen des höheren Blauanteils kühl, synthetisch, neutral, aber auch frisch.


Stark übersättigtes Neongrün suggerriert Künstlichkeit.

Screenshot (Thumbnail) der Webseite www.pressebox.de Es wirkt giftig, gefährlich und schrill. Aufgrund dieser Assoziation sollte es äußerst sparsam eingesetzt werden.
Ein positives Beispiel für einen gelungenen Einsatz dieser selten verwendeten Farbe ist die Webseite:
Der folgende externe Link öffnet neues Browser-Fenster! www. pressebox.de.

Der gezielte Einsatz von Neongrün im interaktiven Navigationsbereich setzt bewusst auf die Signalwirkung dieser Farbe. In Verbindung mit kontrastierendem Schwarz und passivem Grau wird die Assoziation von Aktualität und Sachlichkeit erzeugt.

Das World Wide Web ist ein schnelllebiges Medium. Daher kann MelaByte nicht für die Aktualität des jeweiligen Links garantieren.
www.pressebox.de ist so ein Beispiel. Das Design wurde zwischenzeitlich leicht abgewandelt. Also vergleichen Sie einfach das aktuelle Design mit der Abbildung, um die Intention der Design-Änderung zu interpretieren.


Farbkombinationen mit Grün

Reines Grün sollte nicht großflächig eingesetzt werden, da es stark irritierend wirkt.
Die Kombination mit Grau eignet sich, um eine Hi-Tech–Wirkung zu vermitteln.

Die Kombination von nicht übersättigtem Grün mit Blau und Weiß wirkt ähnlich wie die Kombination von Blau und Weiß ausgeglichen und konservativ.

Grün kombiniert mit Gelb fördert bei hohem Sättigungsgrad die Assoziation von Saurem oder Bitterem.

Die gleiche Farbkombination mit Pastelltönen wird hingegen als dezent und ruhig empfunden. Ein leicht gebrochenes, abgedunkeltes Grün wirkt immer beruhigend, da der Betrachter dieses Grün mit Natur verbindet.

Die Kombination von Rot und Grün ist irritierend. Hinsichtlich einer barrierefreien Webkonzeption verbietet sich diese Kombination, da Rot-Grün-blinden Benutzern der Zugang erheblich erschwert wird.
Wegen der unterschiedlichen Wellenlängen beider Farben, haben auch die Augen aller 'Normalsichtigen' Probleme zu fokussieren.


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