BMP (Bitmap)
Pixelgrafikformat: Jedem Pixel ist ein Farbwert
zugeordnet. Da Bitmaps nicht komprimiert gespeichert werden, benötigt
dieses Bildformat viel Speicherplatz. Für Webseiten ist dieses
Bildformat nicht geeignet.
GIF (Graphics Interchange Format)
Ein GIF ist eines der gebräuchlichsten Grafikformate
im Internet. Es handelt sich um ein von Compuserve entwickeltes
Bildkomprimierungsverfahren mit maximal 256 Farben. Es ermöglicht
Animation und in der Version 89a Transparenz. GIF-Formate eignen
sich für alle Bildvorlagen, die wenig Farben, keine Verläufe
haben z.B. für Logos, nicht aber für Fotos.
Blind GIF (Spacer GIF):
Ein sogenanntes blindes GIF ist eine einfarbige
Grafik, 1x1 Pixel groß. Diese Farbe wird beim Erzeugen des
GIF-Formats als transparent definiert. So erhält man eine "durchsichtige"
Grafik. Dieses blinde GIF dient als Hilfsmittel beim Webseitenlayout.
Beispielsweise bei der Erstellung von komplexen Layout-Tabellen werden diese
Spacer GIFs zur Erzeugung
von Leerraum als Abstandhalter verwendet. Die Höhe und Breite dieses Leerraums
kann man über die Bildgröße im HTML-Dokument
flexibel einstellen.
Animated
GIF:
Ein animiertes GIF ist eine Grafik, die
aus mehreren Einzelbildern besteht. Diese werden nacheinander
angezeigt und wie in ein Daumenkino abgespielt.
PNG (Portable Networks Graphics)
Das PNG-Format eignet sich für Webseiten, wenn mehrere
Transparenzstufen erforderlich sind. Da nur selten variable Transparenzgrade
benötigt werden, wird dieses Bildformat nicht oft verwendet.
Der Vorzug des PNG im Vergleich zum transparenten GIF liegt in der
Verwendung von mehr als einer Transparenzstufe, während beim
herkömmlichen transparenten GIF nur zwischen Pixel mit Farbinformation
oder Pixel mit Transaprenz unterschieden wird.
JPG / JPEG (Joint Photographics Experts Group)
Es handelt sich um ein Grafikformat mit verschiedenen
Komprimierungsraten. (siehe Komprimierung)
Das JPEG-Format ist zusammen mit dem GIF-Format
das im Web gebräuchlichste Bildformat.
Insbesondere Grafiken mit vielen Farben oder Farbverläufen,
beispielsweise Fotos, eignen sich zur Komprimierung im JPEG-Format.
Je nach Komprimierungsrate können Qualitätsverluste in
Form von Artefakten auftreten ("Grizzel", die beim Verschmelzen
von benachbarten Farbpunkten entstehen).
TIF / TIFF (Tagged Image File Format)
Beim TIFF handelt es sich um ein Pixelgrafikformat für
hochauflösende Bilder. Ein TIFF kann ohne Qualitätsverlust
komprimiert werden. Es ist weit verbreitet im Print-Bereich.
Siehe auch Dateiformate.
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Browser sind Programme zur Darstellung von Webseiten. Sie ermöglichen
dem User das Surfen durch das Internet. Am bekanntesten sind:
Microsoft Internet Explorer (IE)
Netscape Navigator
Mozilla
Das Mozilla.org wurde 1998 von Netscape als Open-Source-Projekt
(=nicht kommerziell / Quellcode öffentlich) gestartet, um eine
freie Alternative gegenüber dem übermächtigen Internet
Explorer zu schaffen. Der Name ist übernommen vom ersten Codenamen
des Netscape-Browsers.
http://www.mozilla.org/releases
Opera
Opera ist ein mittlerweile sehr guter, schneller Browser, aber nicht
so verbreitet wie Mozilla Firefox oder der Internet-Explorer.
http://www.opera.com
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Ob Ihre Webseite browserkompatibel programmiert wurde, erkennen
sie daran, dass sie erstens voll funktionsfähig ist und zweitens nahezu
gleich aussieht - egal mit welchem Browser
Sie die Webseite anschauen.
Auch verschiedene Versionen eines Browsers können Websites
unterschiedlich darstellen, weil einzelne HTML-Tags unterschiedlich oder gar
nicht interpretiert werden.
Ein Beispiel: Ihr Eingabeformular sieht im Internet-Explorer so
aus, wie sie es geplant hatten. Schauen Sie sich dieselbe Seite
mit dem Netscape-Browser an, sind die Eingabefelder plötzlich
wesentlich länger. Die Schriften können unterschiedlich
groß sein, und und und...
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Ein Browser-PlugIn (auch "plug in" geschrieben)
ist ein Zusatzprogramm für einen Browser,
das dessen Funktionen erweitert. Mit Hilfe des PlugIns
lassen sich besondere Dateiformate
lesen und ausführen, die im HTML-Standard
nicht vorgesehen sind. Zum Beispiel lassen sich Musik- und Video-Daten abgespielen
(RealAudio/RealVideo, Apple QuickTime)
oder frei skalierbare Vektorgrafiken
betrachten (Flash).
Zu den bekanntesten Plugins gehören:
- Shockwave Flash Player (für Multimedia-Anwendungen "Flash
Movies") von Macromedia
- QuickTime (für "QuickTime Movies") von Apple
- Crescendo (für MIDI)
- Real Player (für "Real Audio/Video-Streams")
- Acrobat Reader (zum Öffnen von PDF-Dokumenten)
von Adobe
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